GALERIE STEWNER LÜBECK

Künstler/innen, die ausgestellt wurden

 

BERND ROSE


VITA


Capriccio 17.5.11

Gruppen- und Einzelausstellungen (Auswahl)


„Zeichnen heißt Sehen. Man kann nur das zeichnen, was man sieht. Das kann das wirklich Gegenständliche vor einem sein, es kann sich aber auch in der Erinnerung, in der Vorstellung oder im Traum befinden.“

„Will man sein Zeichnen verbessern oder verändern, muss man sein Sehen verändern.“

„Für die Kunst ist das alltägliche Sehen unbrauchbar. Deshalb sollten wir die Dinge solange geduldig betrachten, bis sie alles ablegen, was sie durch die Konvention angehängt bekommen haben.“

Bernd Roses Werk ist durch einen steten, suchenden Wechsel der formalen Mittel und stilistischen Vielfalt gekennzeichnet.
Neben den Capricci, die nur selten ihren gegenständlichen Anlass und Bezug freigeben, setzt er sich immer wieder mit der sichtbaren Wirklichkeit auseinander, indem er sich in sie versenkt und mittels einer sehr realistischen Bildsprache neu aufscheinen lässt. Porträts und Stillleben sind hier die bevorzugten Genres, die begleitet werden von Sach- und Naturstudien in den mit Ausdauer und Leidenschaft geführten Skizzenbüchern.
Während die gegenständlichen Arbeiten von Planung und Kontemplation bestimmt sind, zeichnen sich die Capricci durch spontanes Agieren und impulsives Verändern aus, wobei mit Geduld gewartet werden muss, was denn an die Oberfläche drängt. Im besten Fall fällt einem das Bild als überraschendes Geschenk zu, im anderen schenkt man es dem Papierkorb.


Capriccio 1.6.11
20 x 20 cm